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Indien - Ladakh - Höhentrekking in Ladakh und Zanskar, August ´26

Besichtigung und Akklimatisierungswanderung in Leh

Nach unserem gestrigen, passiven Akklimatisierungstag haben wir heute bei Leh eine schöne Wanderung unternommen, um uns zu bewegen und auch die Gegend um Leh, der Hauptstadt von Ladakh, etwas zu erkunden. 

Von unserem Hotel sind wir über eine lange Treppe zur Shanti Stupa aufgestiegen. Auf einem Felsrücken am westlichen Rand der Oase von Leh thront die große Shanti Stupa, von der wir auch einen weiten Blick über Leh genießen konnten. Unglaublich, wie sich Leh in den letzten Jahren vergrößert hat, es hat offenbar ein regelrechter Baumboom eingesetzt, und viele ehemaliger Felder sind mittlerweile bebaut. Auch das Militär hat hier eine sehr große Präsenz, ist die Grenze zu China ja nicht mehr weit und Leh ein wichtiger Stützpunkt für das indische Militär.

Leider hat es knapp nach unserem Start angefangen zu tröpfeln bzw. bald auch regelrecht zu regnen begonnen. Wir sind dann die restliche Wanderung großteils mit unserer Regenmontur weiter gewandert. Von der Shanti Stupa weiter aufsteigend nach Norden haben wir schlussendlich den nördlichen Teil der Leh Oase umrundet. Unser heutiger höchster Punkt war ca. 3800 Meter, also haben wir doch für unsere Höhenakklimatisierung ein bisschen was getan.

Am nördlichen Rand von Leh sind wir auch an der großen, ganz neuen Buddha Statue von Ganglas vorbeigekommen. Diese neu erbaute, wohl an die 25 Meter hohe Buddha Statue wurde erst vor 4 Tagen vom Dalai Lama eingeweiht. Sie thront am oberen Ende von Leh und vor der Terasse hat man auch einen schönen Blick auf die ganzen Felder um Leh.

Anschließend sind wir durch die Felder wieder abgestiegen und zu unserem Hotel zurück gewandert, wo wir pünktlich zum Mittagessen angekommen sind.

Nun steht uns wiederum der Nachmittag zur freien Verfügung.

Morgen werden wir bei hoffentlich besserem Wetter (auch laut Wetterprognose) auf den 5377 Meter hohen Kardung La Pass fahren. Die Passstraße führt ins angrenzende Nubra-Tal, dem letzten ladakischen Hochtal vor der indisch-chinesischen Grenze. Wir werden allerdings auf der Passhöhe bleiben, dort etwas Zeit verbringen, um uns wiederum an die größeren Höhen anzupassen.

Übermorgen geht es dann los in unser Trekking. Bis dahin sollten wir an die Höhe einigermaßen gut akklimatisiert sein, und auch das Wetter sollte sich bis dahin wesentlich gebessert haben.

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